Geothermie und Aquiferspeicher Berlin-Tegel

Planung der neuen Energiezentrale Ost für eines der größten Stadtentwicklungs- und Konversionsgebiete Berlins – klimaneutrale Versorgung auf Basis von Tiefengeothermie, Aquiferspeicher, Abwasserwärme und Luft-Wärmepumpen.
Standort
Berlin
Auftraggeber
Green Urban Energy GmbH (50 % Berliner Stadtwerke / 50 % E.ON SE)
Investitionsvolumen
Wärme- und Kältebedarf
52 MW Wärme und 22 MW Kälte (EZO), 29 MW Spitzenlast (EZS)
Projektzeitraum
2017 - 2025

Planung der neuen Energiezentrale Ost für eines der größten Stadtentwicklungs- und Konversionsgebiete Berlins – klimaneutrale Versorgung auf Basis von Tiefengeothermie, Aquiferspeicher, Abwasserwärme und Luft-Wärmepumpen.

Auftrag

Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel entsteht auf rund 500 Hektar ein neues Stadtquartier, das mit Wärme und Kälte versorgt werden sollen. Der Wärme- und Kältebedarf liegt im Endausbau bei ca. 52 MW Wärme und 22 MW Kälte (Energiezentrale Ost) sowie 29 MW Spitzenlast (Energiezentrale Süd),  

BLS Energieplan begleitet das Projekt seit der Bieterphase 2017. Beauftragt wurden die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 für die technischen Anlagen zur Versorgung der Wärme- und Kälteabnehmer mit den Energiezentralen Ost und Süd sowie dem Low-Exergie-Netz.  

Folgende regenerative Wärmequellen sollen über Wärmepumpen und/oder direkt genutzt werden:

  • Abwasserwärme  
  • Aquiferspeicher  
  • Tiefengeothermie  
  • Außenluft.  

Leistungen
  • Planung der neuen Energiezentrale Ost (EZO) mit sukzessivem Ausbau von 2028–2045 geplant (derzeit abgeschlossen LP 3) mit Anschluss an:
    • Tiefengeothermie durch direkte Wärmenutzung über Plattenwärmetauscher + Wärmepumpen (ca. 8 MW installierte Leistung),
    • Aquiferspeicher für saisonale thermische Speicherung über Wärmepumpen mit ca. 4,9 MW Heizleistung und 4,6 MW Kälteleistung
    • Luftwärmepumpen
    • Abwasserwärmepumpen.

Tiefengeothermie in Vorbereitung

  • Auslegung Bidirektionales Low-Exergie-Netz (LEN) mit drei Hauptsträngen und einer Vorlauftemperatur (Außentermperautrgeführt) von 20°C bis 40 °C (Heizen) und 20 °C (Kühlen) sowie dezentralen Hausanschlussstationen als Prosumer (derzeit abgeschlossen LP 3)
  • Integration der Planung in die BEW-Förderung Modul 2 (in Vorbereitung)
  • Genehmigungsmanagement (Baugenehmigung, AwSV, Schallimmissionsschutz); Stakeholder- und Schnittstellenmanagement  
  • Planung MS-Kabelstrecken und LEN-Kommunikationsinfrastruktur mit Koordination Engineering-Subunternehmer
  • Umbau der bestehenden Energiezentrale Süd (EZS, 29 MW) für Wärmespitzenlasten bei tiefen Außentemperaturen
  • Planung Fernwärme und -kältenetz
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Einblicke

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